Mädchengymnasien

Ehemalige Mädchengymnasien in Hamburg

Charlotte-Paulsen-Gymnasium
Gegründet 1866 - Erstes Abitur ???? - Koedukation ab 1969

Schule des Paulsenstifts (bis 1945)
Charlotte-Paulsen-Schule (bis 1971)

Gymnasium Klosterschule
Gegründet 1872 - Erstes Abitur 1916 - Koedukation ab 1968

Unterrichtsanstalten des Klosters St. Johannis
Klosterschule, Oberschule für Mädchen (bis 1957)

Gymnasium Allee
Gegründet 1876 - Erstes Abitur 1909 - Koedukation ab 1972

Städtische Höhere Töch­terschule (bis 1909)
Lyzeum und Oberlyzeum Altona (bis 1922)
Realgymnasium für Mädchen in Altona (bis 1937)
Oberschule für Mädchen in Altona (bis 1957)
Gymnasium für Mädchen Altona (bis 1972)

Heilwig-Gymnasium
Gegründet 1881 - Erstes Abitur 1933 - Koedukation ab 1970

Kreuslerschule (bis 1912)
Heilwigschule (bis 1970)

Luisen-Gymnasium Bergedorf
Gegründet 1888 - Erstes Abitur 1933 - Koedukation ab 1968

Luisen-Schule (bis 1957)

Marion Dönhoff Gymnasium
Gegründet 1890 - Erstes Abitur 19?? - Koedukation ab 1968

Städtisches Lyzeum Altona-Blankenese (bis 1937)
Oberschule für Mädchen in Blankenese (bis 1957)
Gymnasium für Mädchen in Blankenese (bis 1959)
Gymnasium Willhöden (bis 2009)

Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium
Gegründet 1897 - Erstes Abitur 1929 - Koedukation ab 1958

Höhere Mädchenschule (bis 1912)
Lyzeum (bis 1923)
Emilie-Wüstenfeld-Lyzeum (bis 1926)
Emilie-Wüstenfeld-Schule (bis 1968)

Gymnasium Hochrad
Gegründet 1901 - Erstes Abitur 1941 - Koedukation ab 1969

Kuratoriumsschule (bis 1916)
Bertha-Lyzeum (bis 1926)
Städtisches Bertha-Lyzeum Altona-Groß Flottbek (bis 1938)
Oberschule für Mädchen in Hamburg-Groß Flottbek (bis 1957)
Gymnasium für Mädchen in Groß Flottbek (bis 1971)

Margaretha-Rothe-Gymnasium
Gegründet 1909 - Erstes Abitur 1928 - Koedukation ab 1969

Elise-Averdieck-Schule (bis 1987)
Elise-Averdieck-Gymnasium/Gymnasium Hartzloh (bis 1989)

Helene-Lange-Gymnasium
Gegründet 1910 - Erstes Abitur 1917 - Koedukation ab 1969

Staatliche höhere Mädchenschule an der Hansastraße (bis 1913)
Lyzeum mit Studienanstalt an der Hansastraße (bis 1926)
Mädchen-Oberrealschule an der Hansastraße (bis 1927)
Helene-Lange-Oberrealschule (bis 1935)
Hansa-Oberrealschule (bis 1938)
Hansa-Schule, Oberschule für Mädchen (bis 1945)
Helene-Lange-Schule (bis 1957)

Gymnasium Lerchenfeld
Gegründet 1910 - Erstes Abitur 1925 - Koedukation ab 1970

Staatliche höhere Mädchenschule am Lerchenfeld (bis 1913)
Staatliches Lyzeum am Lerchenfeld (bis 1922)
Oberrealschule für Mädchen am Lerchenfeld (bis 1937)
Oberschule für Mädchen am Lerchenfeld (bis 1958)
Gymnasium für Mädchen am Lerchenfeld (bis 1970)

Gymnasium Curschmannstraße
Gegründet 1928 - Erstes Abitur 1933 - Koedukation ab 1967

Realschule und Realgymnasium für Mädchen an der Curschmannstraße (bis 1937)
Oberschule für Mädchen an der Curschmannstraße (bis 1957)
1988 geschlossen

Caspar-Voght-Gymnasium
Gegründet 1931 - Erstes Abitur 1934 - Koedukation ab 1967

Mädchenoberrealschule an der Caspar-Voght-Straße (bis 1937)
Oberschule für Mädchen an der Caspar-Voght-Straße (bis 1957)
1982 Zusammenlegung mit dem Kirchenpauer-Gymnasium

Sophie-Barat-Schule
Gegründet 1952 - Erstes Abitur 1954 - Koedukation ab 1982

 

Karte - Map
Entwicklung der Mädchengymnasien
Schultypen ehemaliger Mädchenschulen

Höhere Mädchenschule

Die erste Höhere Mädchenschule in Hamburg wurde 1872 gegründet (Unterrichtsanstalten des Klosters St. Johannis, heute Gymnasium Klosterschule). Die Höhere Mädchenschule begann ab Jahrgangstufe 3 und hatte sechs Stufen. Sie war eine Mittelschule (Sekundarstufe 1) ohne Oberstufe und führte nicht zum Abitur.

Lyzeum

Mit Vorklassen umfasste das Lyzeum in der Regel zehn Jahrgangstufen. Angeschlossene Oberlyzeen oder Studienanstalten führten zum Abitur.

Oberrealschule für Mädchen

Die Oberrealschule begann nach der vierten Klasse und war neunklassig. Nach insgesamt 13 Schuljahren konnte das Abitur abgelegt werden. Der Schwerpunkt der Schulen lag auf modernen Fremdsprachen (ohne Latein und Griechisch) sowie Mathematik und Naturwissenschaften.

Realgymnasium für Mädchen

Wie die Oberrealschule begann das Realgymnasium nach der vierten Klasse und führte nach der 13. Jahrgangsstufe zum Abitur. Auch an den Realgymnasien lag der Schwerpunkt auf modernen Sprachen. Zudem wurde Latein unterrichtet, allerdings kein Griechisch wie an den Gymnasien.

Oberschule für Mädchen

Ab 1937 wurden alle Oberlyzeen, Oberrealschulen und Realgymnasien in Oberschulen sprachlicher Form (S-Form) umgewandelt. Lyzeen mit angeschlossenen dreijährigen Frauenschulen wurden zu Oberschulen hauswirtschaftlicher Form (H-Form).

Nach 1945 wurden die zum Abitur führenden Schulen zu wissenschaftlichen Oberschulen.

Gymnasium für Mädchen

1957 wurden in Hamburg die wissenschaftlichen Oberschulen in Gymnasien umgewandelt.

Bis 1972 wurde an allen staatlichen Hamburger Mädchengymnasien die Koedukation eingeführt. Die katholische Sophie-Barat-Schule folgte 1982.

 
Links
Liste der aktuellen Gymnasien
Liste der ehemaligen Gymnasien
Liste der ehemaligen Realgymnasien
Liste der ehemaligen Oberrealschulen
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