Gymnasium St. Georg

Gymnasium St. Georg (geschlossen)

Querkamp 68
22119 Hamburg

Bezirk: 

Das Gymnasium St. Georg war eine Schule in Hamburg, die von 1905 bis 2006 unter verschiedenen Namen und an verschiedenen Standorten bestand.

Die Schule wurde 1905 am Steintorplatz in Stadtteil St. Georg als Realschule gegründet. Zunächst bezog die Schule Räume im Gebäude des heutigen Museums für Kunst und Gewerbe, die zuvor von dem Realgymnasium des Johanneums genutzt wurden. Im Herbst 1907 erfolgte der Umzug in ein neuerrichtetes Schulgebäude an der Bülaustraße 30.

1908 wurde der erste 11. Jahrgang an der Schule eingerichtet, Ostern 1911 legten die ersten Schüler das Abitur ab. Seit dem 20. Oktober 1911 trug die Schule den Namen Oberrealschule in St. Georg und ab 1937 den Namen Oberschule für Jungen in St. Georg.

Im Jahr 1950 wurde die Schule mit der Oberschule für Jungen an der Armgartstraße, dem früheren Realgymnasium des Johanneums, am Standort Bülaustraße zusammengelegt.

1957 erhielt die Schule den Namen Gymnasium für Jungen in St. Georg.

Am 1. September 1959 wurde im Gebäude das staatliche Abendgymnasium St. Georg gegründet (heute mit der Adresse Rostocker Straße 41).

Im November 1967 zog das Gymnasium St. Georg in einen Neubau am Querkamp 68 im Stadtteil Horn. Die freigewordenen Räume in der Bülaustraße / Rostocker Straße übernahm das Wartenau Gymnasium (später Lohmühlen-Gymnasium).

Aufgrund sinkender Schülerzahlen wurde das Gymnasium St. Georg am 1. August 2006 geschlossen. Den Standort Querkamp nutzt heute die Brüder-Grimm-Schule (siehe Stadtteilschulen).


Karte - Map
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Gymnasium St. Georg

Gegründet: 1905

Realschule St. Georg (bis 1911)
Oberrealschule in St. Georg (bis 1937)
Oberschule für Jungen in St. Georg (bis 1957)
2006 geschlossen

Bekannte Abiturientinnen und Abiturienten

Alumni mit Artikel in der Online-Enzyklopädie Wikipedia

Name Abitur
Hans Leybold
Dichter
1911
Berthold Goldschmidt
Komponist
1922
Henry Albers
Chemiker
1923
Herbert Dau
Politiker
1930
Carl Malsch
Pastor
1936
Heinz Stoob
Historiker
1938
Werner Uhlmann
Mathematiker
1948
Heinz-Georg Binder
Theologe
1949
Otto Gellert
Unternehmensberater
1950
Holger Meins
Terrorist
1962
Michael Otto
Unternehmer
1962
Gert Hinnerk Behlmer
Jurist
1962
Volker Lange
Politiker
1963