Ernst-Schlee-Gymnasium

Ernst-Schlee-Gymnasium (geschlossen)

Ohlenkamp 15a
22605 Hamburg

Bezirk: 

Das Ernst-Schlee-Gymnasium war eine Schule im Hamburger Stadtteil Flottbek.

Die Schule wurde 1871 von Ernst Schlee als Reformrealschule gegründet und befand sich ab 1873 in der Königstraße 151 in der damals eigenständigen Stadt Altona.

Seit 1882 war die Schule ein Realgymnasium mit Realschule. 1934 wurde die Schule nach Ernst Schlee benannt (Städtische Schlee-Reformschule). 1937 erfolgte die Umwandlung in eine Oberschule für Jungen.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schulgebäude zerstört. In der Nachkriegszeit war die Schule zunächst im Christianeum untergebracht, bis ab 1955 ein Neubau am Ohlenkamp in Groß Flottbek bezogen wurde.

1972 wurden am Ernst-Schlee-Gymnasium die Koedukation und die reformierte Oberstufe eingeführt. Im Vorjahr nahm die Schule bereits an einem Modellversuch zu Oberstufenreform teil.

Ab 1988 lief das Ernst-Schlee-Gymnasium aus. 1993 wechselten die verbliebenen Jahrgänge an das Gymnasium Othmarschen. Am 1. August 1997 wurde das Gymnasium offiziell geschlossen.

Das Schulgebäude am Ohlenkamp 15a wird heute von der Stadtteilschule Flottbek genutzt (siehe Stadtteilschulen).


Karte - Map
Gymnasien in der Umgebung
Christianeum
Othmarschen
Distanz: 1,4 km
Gymnasium Othmarschen
Othmarschen
Distanz: 1,5 km
Gymnasium Hochrad
Othmarschen
Distanz: 1,6 km
Lise-Meitner-Gymnasium
Osdorf
Distanz: 2,1 km
Jenisch-Gymnasium
Osdorf
Distanz: 2,2 km

Ernst-Schlee-Gymnasium

Gegründet: 1871

Altonaer Realschule für Jungen (bis 1882)
Realgymnasium mit Realschule zu Altona (bis 1921)
Städtisches Reform-Realgymnasium mit Realschule zu Altona (bis 1937)
Schlee-Schule, Oberschule für Jungen (bis 1949)
Schlee-Schule, Wissenschaftliche Oberschule für Jungen (bis 1966)
Schlee-Schule, neusprachliches und mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium für Jungen (bis 1970)
1997 geschlossen

Bekannte Abiturientinnen und Abiturienten

Alumni mit Artikel in der Online-Enzyklopädie Wikipedia

Name Abitur
Werner Heidsieck
Politiker
1902
Hans Petersen
Mediziner
1905
Hans Friedrich Blunck
Schriftsteller
1907
Hans Großmann-Doerth
Jurist
1913
Paul Merling
Bildhauer
1914
Wilhelm Roloff
Manager
1918
Carl Brinitzer
Journalist
1925
Bernhard Timm
Manager
1927
Walter Reimers
Jurist
1931
Klaus Tipke
Steuerrechtler
1943
Günther Schulze
Landschaftsarchitekt
1944
Hans-Georg Wieck
Diplomat
1947
Wolfgang Hilke
Wirtschaftswissenschaftler
1960
Helmut Johannes Vollmer
Linguist
1961
Bodo Niggemann
Mediziner
1971
Carl-Edgar Jarchow
Politiker
1975
Rafael Nickel
Fechter
1977
Axel Brauns
Schriftsteller
1981
Katrin Vohland
Biologin
1988