Kirchenpauer-Gymnasium

Kirchenpauer-Gymnasium (geschlossen)

Hammer Steindamm 129
20535 Hamburg

Bezirk: 

Das Kirchenpauer-Gymnasium (KIP) war eine Schule im Hamburger Stadtteil Hamm.

Gegründet wurde die Schule 1914 als Kirchenpauer-Realgymnasium, benannt nach dem ehemaligen Bürgermeister von Hamburg, Gustav Heinrich Kirchenpauer. Der Schulbetrieb begann zunächst in Baracken auf dem Gelände des heutigen Hammer Parks. 1916 zog die Schule in das frühere Sieveking’sche Herrenhaus im Hammer Park. Ostern 1920 legten die ersten Schüler des Realgymnasiums das Abitur ab. Ab 1923 nutzte die Schule ein früheres Lehrerinnenseminar in der Freiligrathstraße 22.

Im Jahr 1931 bezog das Realgymnasium das für die Schule neuerrichtete Gebäude am Hammer Steindamm. Im Zuge der Neugliederung des Schulwesens in der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Realgymnasium zur Kirchenpauer-Schule, Oberschule für Jungen. Kriegsbedingt wurde die Kirchenpauer-Schule 1943 in das Gebäude der Oberschule für Mädchen an der Caspar-Voght-Straße ausgelagert. Die Rückkehr an den Steindamm erfolgte 1956. Seit 1959 trug die Schule den Namen Kirchenpauer-Gymnasium.

1982 wurde das Caspar-Voght-Gymnasium dem Kirchenpauer-Gymnasium angegliedert.

1986 fusionierte das Kirchenpauer-Gymnasium mit dem Gymnasium Borgfelde zum Gymnasium Hamm (heute Louise-Weiss-Gymnasium).

Im ehemaligen Schulgebäude am Hammer Steindamm befindet sich seit 1987 die Norddeutsche Akademie für Finanzen und Steuerrecht.


Karte - Map
Gymnasien in der Umgebung
Louise-Weiss-Gymnasium
Hamm
Distanz: 1,0 km
Wichern-Schule
Horn
Distanz: 1,1 km
Matthias-Claudius-Gymnasium
Wandsbek
Distanz: 1,7 km
Sankt-Ansgar-Schule
Borgfelde
Distanz: 1,7 km
Hansa-Kolleg
Barmbek-Süd
Distanz: 1,8 km

Kirchenpauer-Gymnasium

Gegründet: 1914

Kirchenpauer-Realgymnasium (bis 1937)
Kirchenpauer-Schule (bis 1959)
1986 geschlossen

Bekannte Abiturientinnen und Abiturienten

Alumni mit Artikel in der Online-Enzyklopädie Wikipedia

Name Abitur
Wolfgang Walter
Chemiker
1938
Frank-Richard Hamm
Indologe
1939
Horst Tietz
Mathematiker
1939
Thomas Höpker
Fotograf
1956
Jürgen Kriz
Psychologe
1964
Michael Behrendt
Manager
1970
Jens Michelsen
Pädagoge
1971
Volker Manow
Politiker
1980